Dublin und links nach Dingle

…. und die spnnende Suche nach unserem Cottage…..

Gemütliches Frühstück im Hotel mit einer „etwas“ ruhigeren Nacht, obwohl ein Fernseher die ganze Nacht durchlief….. Nach den Koffer packen und unterbringen in dem Gepäckraum, wollten wir uns in Dublins Innenstadt treiben lassen. Ein paar typische Fotos machen, einen Kaffee trinken und dann weiter mit den Mietwagen – was machen wir, nach den Fotos sind wir direkt im ersten Penny- Laden gelandet, vom Shoppingwahn überwältigt und haben zufällig, erschreckend festgestellt, das wir nicht aus dem Hotel ausgeheckt haben, sondern den Schlüssel in der Tasche tragen. Aber ein Anruf hat alles geklärt und wir konnten in Ruhe weiter shoppen und den Kaffee Starbucks genießen & Becher kaufen ;0)Im Hotel haben wir unser Gepäck geschnappt, sind zum Flughafen mit dem Bus. NUN GEHTS LOS – Mietwagen im Linksverkehr! Nach einer kleinen Proberunde auf dem Parkplatz, ging es schon los. Aber nur bis um die Ecke, weil dann drei Warnleuchten in der Anzeige aufleuchteten. Wir haben den Wagen noch einmal durchchecken lassen – und mit der kurzen Verzögerung ging es ab auf die andere Seite der Insel. Das war ja schon komisch! Aber trotz ein, zwei Anfängerfehler ging das doch tatsächlich ganz gut ;0) Auf dem Weg haben wir einen Stop in Mountainmellick gemacht und haben unsere Verpflegung für die nächsten beiden Tage eingekauft. Das war eigentlich nicht nötig, da die hier in Irland auch Sonntags geöffnet haben, aber das haben wir im Supermarkt erst von einer Deutschen erfahren die uns angesprochen hat. Da der Supermarkt keine Sandwiches hatte, haben wir uns spontan selber welche gemacht – Brötchen mit Wurst und Käse. Weiter auf dem Weg nach Dingle verlieft die Fahrt recht gut, außer dass es wie aus Eimern gegossen hat…. Gegen 21:30 haben wir den ersten Ort kurz vor Dingle, zwischen Tralee und Camp passiert mit einem tollen Naturschauspiel: dunkle Wolken mit einem dahinter liegenden Sonnenuntergang. Eine tolle Begrüßung! Weiter ging es nach Castlegregory mit der Wegbeschreibung der Vermieterin. Da es inzwischen schon stockdunkel war, war die Aufgabe ein echtes Rätselraten. Der Clou an dem ganzen: die Straße in dem das Haus steht hat keinen Namen, geschweige denn eine Hausnummer. Nachdem wir diverse Straßen mit ziemlich engen Straßen – wie einspurige Feldstrassen abgefahren sind (by the way: wir haben einen SUV gemietet), nach rechts und links und es immer später wurde, sind wir zurück zum Start – der Wegbeschreibung. Nochmal und ganz in Ruhe standen wir wieder wie Fragezeichen vor diversen Schildern und wussten nicht weiter….. Der Stolperstein war das Wort „grotto“! Auf dem Weg war so etwas wie eine Tankstelle, dass sich als Imbiss entpuppte – bei dem wir nun um Hilfe fragten. Ein netter, süsser junger Mann – südländischen Ursprungs mit einem indisch klingenden Akzent, bat uns direkt Hilfe an. Nach einem kurzen Telefonat (Weiler das Wort grotto auch nicht kannte) versicherte er uns, dass er den Weg kennt. Er musste nur noch kurz eine Auslieferung machen und würde uns dann direkt hinbringen/ vorfahren. Das Angebot haben wir dankend angenommen und warten kurz in dem Imbiss. Dann ging es los….. Es stellte sich heraus, dass er auch seine Schwierigkeiten hatte…. Wir hielten dann noch einmal in einem Pup, kehrten in den engen Stassen um und folgten Ihm zu seiner Auslieferung. Hier fragte er auch noch einmal nach…. Inzwischen hatten wir das Rätsel gelöst – auch irische Frauen bringen rechts und links durcheinander ;0) hier verabschiedeten wir uns von „Norman“ – er bot uns mindestens drei mal an, das wir uns immer bei Ihn melden dürfen, falls wir Fragen oder Wünsche haben. Bei den netten jungen Männern gehen wir bestimmt mal essen!

Weiter bei der Suche des Hauses waren wir uns sicher, dass wir in der richtigen Straße sind (Dank Google Earth, was wir uns zuhause schon anschauten). Allerdings könnten wir im Dunkeln die beschriebene Hausfarbe und Palme im Garten nicht mehr erkennen, so das es auch jetzt noch ein bisschen dauerte das richtige Haus zu finden.

Nach über einer Stunde suchen – inzwischen haben wir fast Mitternacht – haben wir es gefunden!!! Nun hieß es nur noch „kurz“ den Schlüssel auf der Veranda finden (die nicht immer hinterm Haus ist, sondern direkt vor der Haustür) und die drei Fragezeichen haben das Rätsel gelöst! JUHU!

Völlig erschöpft, endlich im Haus, schnell das Auto ausgepackt, haben wir immer wieder festgestellt, wie schön und geschmackvoll eingerichtet das Haus ist. Von der Vermieterin standen selbst gebackene Scones im Kühlschrank zusammen mit irischer Butter, Erdbeer- Passionsfrucht- Marmelade und Milch. Nachdem wir alles auf die schnelle untergebracht hatten, gab es noch den tollen irischen Snack als Abendbrot mit Honigwhiskey. Völlig Glücklich und endlich am Ziel angelangt, haben wir um 2:30 Uhr das Licht ausgemacht und sind sofort eingeschlafen. Was für ein Tag!