Dienstag, 28.07.2015

Tullamore D.E.W.

and the the unforgettable Fire

Heute ist Ausflug-Tag! Das heißt: mit Wecker aufstehen – denn um 9 Uhr ist Abfahrt geplant. Um 8 Uhr haben wir uns zum Frühstück getroffen, ein paar Sandwiches geschmiert, Doggy-Pack gepackt und pünktlich um 9:30 Uhr gestartet. Unser erstes Ziel nach ca. 3 Stunden war Tullamore – die Whiskey Destillerie. Wir sind auch gerade rechtzeitig gelandet, denn um 13 Uhr gab es die nächste Führung. Die Dame die mit uns die Rundtour gemacht hat, hatte einen guten Tag, denn wir dürften alle als Studenten, für einen geringeren Preis teilnehmen. Das Gebäude ist heute nur noch ein Museum. Die originalen Gefäße und Räumlichkeiten werden meist durch Attrappen oder Filmsequenzen ersetzt. Zusätzlich – und um Fragen zu beantworten – begleitet ein Angestellter diese Tour. Als wir alles über den Herstellungsprozess gelernt hatten und was den Tullamore Whiskey ausmacht, durften wir die drei Sorten testen. Kleine Gläser standen für jeden bereit und nach gemeinsamen riechen und sehen (nach Anleitung) durften wir die unterschiedlichen Sorten auch schmecken. Nach dem Testen der Whiskeysorten war die Tour zu Ende. Wir haben es nicht bereut! Vor allem für den vergünstigten Preis war das ein tolles Erlebnis. Wir sind dann noch einmal kurz durch den Geschenke- Shop und sind zu Fuß noch einmal in die Stadt. Dort haben wir in einem kleinen Café, draußen – direkt an der Straße – noch eine Kleinigkeit getrunken. Zum Glück saßen wir unter einer Markise, denn nach strahlendem Sonnenschein erfolgte plötzlich ein Gewitter mit Hagel und Regenschauern. So schnell, wie das Gewitter aufgezogen war, war es auch wieder vorbei. Also, weiter zum nächsten Ziel!

Nächster stop war die Kilbeggan Destillerie. Durch Zufall hatten wir gesehen, dass diese direkt auf dem Weg lag und Sonnabend wir spontan einen Stopp eingelegt. Hier sind wir direkt herein marschiert und haben uns die Gegebenheiten angesehen. Wir waren richtig begeistert, denn im Gegensatz zu der Tullamore Distellerie wird hier noch vor Ort Whiskey hergestellt. Die Düfte und Geräte haben wir alle von dem vorher gelernten wieder erkannt, jedoch diesmal live und in Farbe mit den passenden Gerüchen. Nach dem wir uns dort ein bisschen umgesehen und bei einer deutschen Reisegruppe mitgelauscht haben, haben wir festgestellt, dass man eigentlich Eintritt bezahlen müsste – und das nicht wenig. Wir haben uns dann noch ein bisschen umgeschaut, sind dann aber wieder raus – schließlich hatten wir ja auch schon eine Besichtigung. Das nächste Mal, sollte man sich das aber noch einmal richtig anschauen.

Mein Wunsch war es, das Schloss von dem U2 – Cover „the unforgettable Fire“ in live zu sehen und ein nachgestelltes Cover von uns zu machen. Das Moy…. Schloss haben wir auch gut auf Anhieb gefunden. Leider war dies ein Privatbesitz und das Land drumherum als Pferdewiese genutzt. So konnten wir das Cover leider nicht wie gedacht nachstellen, aber immerhin haben wir es gesehen und ich habe trotzdem Fotos. Für mich hat sich das gelohnt und ich freue mich, da gewesene zu sein.

Weiter auf unserer Tour, wollten wir gen Rückfahrt das Shannon Gebiet anschauen. Leider hat das nicht so richtig hingehauen, so dass wir zwar kurz den Fluss gesehen haben, allerdings nur vom Auto aus und das von einer Sackgasse. Da es inzwischen auch schon recht spät war, ca 17:30 haben wir uns doch direkt auf den Rückweg gemacht. Einen Mini – Stopp um ein paar Fotos zu machen, haben wir in der hübschen Hafen-Stadt E…. gemacht. Dann ging es aber nur noch mit einem kurzen Halt bei Tesco weiter (um die restlichen Nudeln von gestern noch etwas aufzupeppen).

Gegen 22:15 zurück im Cottage hat Julian sich wieder toll um das Essen gekümmert. Nach einem Absacker und einer Runde Romme haben wir die gemütliche Runde gegen 1:00 Uhr aufgelöst.

1 Antwort
  1. Rüdiger Reis
    Rüdiger Reis sagte:

    Hallo Ihr Lieben,
    macht sehr viel Spass den Blogg zu lesen.
    Euer Datum hat leider einen Fehler. Ihr seit
    1Tag weiter als wir. Heute ist erst der 29.7.!
    Viel Spass noch! Gruss an Alle.

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