Donnerstag, 30.07.2015

Ring of Beara

– Guinness und einen richtig, echten Irish Coffee!

Da wir heute einen weiteren Teil der Insel erkunden wollen, geht es rechtzeitig los. Um 9:00 ist Frühstück angesagt, damit wir um 10:00 Uhr zum Ring of Beara, der Ring unterhalb von Kerry, starten können. Das hat erstaunlich gut funktioniert. Pünktlich um sogar noch vor 10 Uhr geht’s los nach Kenmare. Ab hier führt die Küstenstraße über die Beara Halbinsel. Da hier direkt der Golfstrom lang fließt, gab es schon seit über 40 Jahren keinen Frost mehr und ein besonders mildes Klima wird der Halbinsel zugesagt. Auch hier finden wir wieder traumhafte Landschaften: idyllische Berglandschaften durchzogen mit Seen, sattgrünen Wiesen und schroffen, gigantischen Felsen. 
Unser erstes Ziel war ein ausgeschilderter Steinkreis. Eine abenteuerliche Fahrt führte uns über eine kurvige, bergige Strasse. Auf der Straße mit mittleren grünen Streifen hatte gerade mal ein Auto Platz – Gegenverkehr war aber durchaus nicht ausgeschlossen – wirklich spannend. Die Fahrt endete erst einmal vor einem Gatter. Auf einem Schild stand mit einem schwarzen Stift geschrieben, was die Besichtigung kostet und das man das Gatter wieder schließen sollte (sehr wahrscheinlich damit die Schafe nicht weg laufen konnten). Den Anweisung gefolgt, haben wir unseren Eintritt in eine abgeschlossene Dose geworfen und erkundeten – Menschenseelen-Allein – die Steinkreise. Überall in der herrlichen Landschaft sah man kleine Spuren von den Schafen. Auch wenn der Steinkreis eben nur ein Steinkreis war, hat sich der Halt definitiv gelohnt. Wieder beeindruckende Bilder der Landschaft, diesmal sogar mit Blick auf einem Wasserfall in der Ferne.

Weiter auf der Panoramastrasse auf dem Ring, haben wir zwischendurch immer mal angehalten um den Ausblick zu genießen und Fotos zu machen. Den nächsten richtigen Stop haben wir in Castletownbere gemacht um etwas zu Essen. In einem kleinen Pup gab es einfache, irische Kost – genau richtig für zwischendurch.

Von hier aus haben wir noch einen kleinen Abstecher zur äußersten Spitze der Halbinsel gemacht. Davor liegt Dursey Island eine kleine Insel, wo nur eine Handvoll Menschen leben. Das besondere ist die Seilbahn mit einer einzigen kleinen Gondel, die das Festland mit der Insel verbindet. Diese ist die einzige Seilbahn Irlands: the Dursey Cable Car. Für eine Fahrt zur Insel waren wir etwas zu spät – ausgebucht. War aber auch nicht schlimm ;0) nachdem wir die Gondel bei bestem Wetter ein wenig beobachtet hatten, haben wir uns wieder auf den Weg zum Ring of Beara gemacht.

Letzter Stop war die Stadt Glengarriff. Von hier aus starten tagsüber Boote zu den davor liegenden Inseln. Neben vielen Pflanzen und Blumen, die wegen des milden Klimas hier gut gedeihen, soll man auf einer vorliegenden Insel Seehunde beobachten können. Da wir aber erst gegen Abend hier gelandet sind, machten wir nur einen kleinen bummel durch die Stadt. Vor einem Pup spielten junge Leute draußen an einem Gästetisch Live Musik. Um der Musik zu lauschen bestellten wir uns in einem Nachbar – Pub (in dem anderen war schon alles besetzt) etwas zu trinken und setzten uns ebenfalls bei besten Wetter nach draußen. Anja und ich hatten einen Irish Cofffee….. In Wirklichkeit war das aber ein Irish Whiskey mit etwas Kaffee…..puh!

Die Rückfahrt zum Cottage wurde sehr lustig! Wir haben deutsche Schlager gehört und lauthals mitgesungen. Basti saß zwischen Anja und mir auf der Rückbank. Zum Glück gab es für Basti im Pub ein Guinness…. Ich glaube sonst wäre es ganz schön anstrengend zwischen uns beiden geworden. Hihi! Ein neuer Trend in Irland besagt, dass man – wenn man durch einen Tunnel fährt – die Fenster herunter kurbelt und ganz laut schreit. Selbstverständlich haben wir uns diesen Trend angeschlossen und waren ordentlich laut. Danach ging es dann in bester Stimmung mit Micky Krause, Klaus & Klaus, Jürgen Drews und den Atzen weiter. Die Fahrt ging irgendwie schnell um ;0)

Um kurz vor 21:00 Uhr haben wir noch einen kurzen stop bei Lidl eingelegt, um für abends noch etwas zu kaufen. Da wir nur noch 10 min hatten, waren wir schnell mit dem Einkauf durch.

Zuhause angekommen haben wir unser Toast Hawaii in den Ofen geschoben und die neuen Guinness Gläser eingeweiht (das schmeckt doch besser als aus Whiskey bzw. aus Wassergläser). Nach dem Essen ging der Abend mit unserer Musik aus dem Auto weiter und die Gläser wurden auf verschiedenste Weise neu gefüllt (Guinnes, Cuba Libre, Whiskey, Gin Tonic, Cocktail mit Rum – neudeutsch: Havannasaft. Hier gibt’s dann manchmal auch noch einen Whiskeystyle ;0)).

An diesem Abend haben wir die Party ins Haus geholt und sehr, sehr viel gelacht (Bonana, Polonaise) und sogar eine Band gegründet….

Wir glauben es warst gegen 3:00 Uhr als wir ins Bett gegangen sind ;0)

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