Montag, 03.08.2015

Der Süd-Westen

am Feiertag „Bank of Holiday“

Gut ausgeschlafen haben wir rechtzeitig gefrühstückt und konnten pünktlich um 10:30 Uhr unseren heutigen Ausflug starten. Erstes Ziel mit direktem Weg ist heute noch einmal Cork. Bei strahlendem Sonnenschein sind wir durch die Innenstadt gebummelt. Da in Irland heute Feiertag ist – Bank of Holidays – hatten nur ein paar wenige Geschäfte geöffnet. Dadurch war die Stadt auch nur angenehm gefüllt. Nach unserem Bummel, gab es noch eine kleine Stärkung (und freies WLAN) bei Starbucks. Ein Strassenmusiker spielte vor unserem Fenster „griechischer Wein“. 
Von dort aus haben wir direkten Kurs auf Kinsale genommen. Ein kleines nettes, sympathisches Fischerörtchen. Anscheinend finden das auch alle anderen – vor allem an diesen Feiertag. Der kleine Ort war dermaßen überfüllt, das wir vergeblich in den kleinen einspurigen Straßen einen Parkplatz fanden und zwischen Bussen und Menschenmengen für eine kurze Durchfahrt ewig brauchten. Somit steuerten wir einfach den nächsten Ort an: Clonakilty. Ebenfalls ein kleines sympathisches Örtchen, direkt an kleinen Ausläufern des Ozeans. Entlang der Straße hat man immer einen Blick aufs Wasser bzw. bei Ebbe auf die wilden, mit Möven bespickten Sandbänke.

Langsam Richtung Cottage ist unser letzter Halt das Örtchen Skibbereen. Vom Stil reiht es sich in den beiden vorherigen gut ein. Hier wollten wir uns vor der Heimfahrt noch einmal die Füße vertreten und etwas trinken. Das mit den Laufen hat gut funktioniert, nur wurde es plötzlich so dunkel, das wir doch direkt den Weg zum Auto nahmen – gerade rechtzeitig, bevor es heftig anfing zu regnen.

Nun ging es doch direkt über die Stadt Bentry zurück (auch sehr hübsch – die Westküste ist wirklich zu empfehlen). Auf der Fahrt sind uns schon die vollen Seen und Flüsse, sowie der wirklich wilde Atlantik aufgefallen. Der Wind wurde zu einem richtigen Sturm. Kurz vor dem Cottage mussten Julian und Basti einen Ast bei Seite Räumen, damit wir weiter fahren konnten. Hier war richtig was los! Die Gartenmöbel und Gartenuntensilien waren nicht mehr an ihrem eigentlichen Platz – alles war vom Sturm völlig durcheinander. Kurzerhand sind wir noch einmal zum Meer gefahren, um dort einmal zu schauen. Auch das war nicht mehr an seinem eigentlichen Platz, sondern schon sehr nah am Autoparkplatz (und so wie es aussah, war es kurz zuvor genau da wo wir parkten, denn Sand, Steine und Äste lagen dort, die vorher auch nicht da waren).

Gegen 21:00 Uhr, wieder trocken im Cottage, haben wir uns Burger mit Salat gemacht. In einer chilligen, gemütlichen Runde auf den Sofas haben wir den morgigen Ausflug besprochen – mit gemeinsamer Weckzeit. Gegen 0:00 Uhr haben wir das Licht ausgemacht um fit für morgen zu sein.

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