Dienstag, 04.08.2015

Connemara

und auf dem Weg – die Cliffs of Moher!

Der Wecker klingelte heute um 7:00 – Ziel ist es um 8:00 Uhr zu starten mit Frühstück im Gepäck, da wir heute eine stolze Strecke zurück legen wollen. Immerhin haben wir es pünktlich um 8:30 Uhr geschafft hier los zu fahren ;0)
Über Limerick geht es zu dem Wahrzeichen von Irland – die Cliffs of Moher. Gegen 12:30 sind wir vier als frisch ernannte Studenten förmlich zu den Cliffs geflogen. Das Wetter war auch heute noch immer sehr unruhig mit einer kräftigen steifen Briese. Dadurch war das Meer an den Cliffs richtig aufgewühlt und wir hatten einen Blick auf gigantische Felswände mit einem rauen, unruhigen Wasser. Für mich noch einmal ein ganz anderer, neuer Eindruck.

Nach einem ausführlichen Spaziergang an den Cliffs haben wir uns nachmittags, so gegen 13:45, über Galway / Country Connemara auf den Weg nach Clifden gemacht.

Hier wurde uns ein Eindruck versprochen „als könnte die Stadt an der Klippe jeden Moment in die Tiefe stürzen“. Das wollten wir uns natürlich anschauen!

Auf dem Weg sind wir durch den kleinen Ort Lisdoonvarna gekommen. Eigentlich bekannt für seinen tollen Lachs – sind wir direkt an dem „Matchhaus“ vorbei gekommen. In diesem Pup gibt es regelmäßig Veranstaltungen in dem ein bärtiger Mann mit einem „schlauen“ Buch Singles verkuppelt – aha! Soll aber auch schon funktioniert haben. Leider gibt es die nächsten Veranstaltungen erst nach unserem Urlaub :0(

Weiter geht es einmal links abgebogen zu den bekannten, mit Eichenholz geräucherten Lachs. Ein kleines unscheinbares Häuschen mit liebevoll angelegten kleinen Ladengeschäft verspricht hier den tollen Lachs. Nach einer freien Kostprobe von Kalt- und Warmgeräucherten Lachs war klar: den nehmen wir mit! Mann, war der Lecker! Mit zwei Paketen Lachs (einmal warm- einmal kaltgeräuchert) in der Tasche – für später – geht es weiter zu unserem Ziel.

Nach ca 3 Stunden fahrt sind wir in Clifden angekommen. Der nette, freundliche Ort war vom Tourismus sehr gut gefüllt. Wir sind durch den Ortskern gefahren und haben dann leider vergeblich den tollen Eindruck der uns versprochen wurde gesucht. Naja, auch gut – so sind wir eben die Sky Road entlang gefahren. Die kleine, enge Straße entlang der Küste hat uns eine tolle Aussicht auf die Buchten und den kleinen vorliegenden Inseln geboten. Von dort aus sind wir in das „Filet-Stück“ Connemaras gefahren. Der Nationalpark mitten im Herzen der rauen, felsigen Heidelandschaft. Hier haben wir die Landschaft noch einmal richtig genossen und haben einen kleinen Spaziergang gemacht, bevor es dann langsam auf den Rückweg ins Cottage ging.

Durch die traumhafte Gegend Connemaras, Richtung Galway haben wir um 20:30Uhr einen kleinen Stop an einem Supervalu, einem Supermakt gemacht um frisches Brot für unseren Lachs zu kaufen. Diesen wollten wir zwischendurch auf der Fahrt essen, da noch ein paar Stunden vor uns lagen. Auf den kommenden Landstraßen haben wir keinen schönen Platz gefunden, um den Lachs zu essen und plötzlich waren wir auf der Autobahn….. Da der Hunger inzwischen aber sehr präsent war, haben wir einfach an dem romantischen Autobahnparkplatz (mit einem kleinen Umweg) gehalten und unser Brot – mit Plastikmessern – mit Butter beschmiert und den guten, grandiosen Lachs bei schöner Musik dort verzehrt – Herrlich (tat dem Lachs aber keinen Abbruch ;0) )!!!

Endspurt! Um 0:30 Uhr sind wir bei Regen (sonst hätten wir heute richtig Glück) an unserem Cottage angekommen. Nach einem kleinen Guinnes-Absacker vielen uns aber auch schon die Augen zu…..gute Nacht!

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