Freitag, 07.08.2015

Letzter Tag in Irland

mit traumhaften Wetter – nur für uns!

Unseren letzten Tag auf der schönen Insel wollten wir noch einmal so richtig auskosten – auch wenn es heißt, dass wir heute Nacht schon los fahren müssen. Das Wetter begrüßte uns heute mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Gegen 10Uhr waren wir alle soweit wach. Juliana hat noch einmal das leckere Brot gebacken, so hatten wir wieder frisches, warmes Brot zum Frühstück. Echt lecker! Nachdem wir uns alle landfein gemacht hatten und uns online zum morgigen Flug eingecheckt hatten, mussten wir auch schon los. Denn Basti und ich hatten uns für heute um 13 Uhr einen Ausflug gebucht – vier Stunden Rundfahrt mit dem Boot, mit der Möglichkeit Papageientaucher, Seehunde, Delphine und sogar Wale zu sehen. Julian und Juliana haben uns nach Ventry gebracht – von dort startete unser Boot – und warteten bis wir abgefahren sind. Die Beiden haben die Zeit mit Shopping in der Stadt Dingle (ca 10min von Ventry entfernt) sowie chillen und Picknick in der Funghi – Bucht verbracht. Das bei herrlichem Sonnenschein. 
Unser Ausflug startete in einem kleinen Boot, mit ca. 20 Personen an Board. Wir fuhren aus der Dingle Bucht – vorbei an gigantischen Felsformationen mit grünen Wiesen und und kleinen Inseln umgeben mit verschiedensten Vogelarten- direkt Richtung offenes Meer. Unser Kapitän erzählte uns noch, dass wir Ausschau halten sollten: hier ist es durchaus Möglich Delphine oder Wale zu sehen und wir sollten sofort Bescheid geben. Einige Zeit trieben wir auf dem Meer und schauten immer wieder in alle Richtungen. Der Kapitän und sein erster Mann nahmen den höchsten Platz an Board ein und suchten immer wieder mit dem Fernglas. Dann machte es den Anschein, als wenn die beiden etwas entdeckt hätten, denn der Kapitän stürzte zum Steuer und mit Vollgas ging es in eine Richtung. Wir konnten noch gar nichts sehen……

Dann ging der Kapitän vom Gas und nach einiger Zeit hörte man von einigen Passagieren ein „da“ oder „oh“ (oder so ähnlich). Dann konnten auch wir die ersten Flossen von Delphinen im Wasser erkennen – ganz nah am Boot und in der Ferne schwammen sie mit und zeigten sich immer wieder. Das war schon ein richtig tolles Erlebnis. Dem nicht genug, zeigte sich kurze Zeit später eine wesentlich größere und schwere Flosse aus dem Wasser – tatsächlich ein Wal. Damit hatten wir ja nun so garnicht gerechnet. Kurze Zeit später sah man die Schwanzflosse aus dem Wasser ragen – genau so wie man sich das immer vorstellet. Dann war es so, als wären wir mittendrin – zu allen Richtungen konnte man was sehen und man wusste nicht, wo man zuerst hinschauen sollte. Neben und mit dem Boot schwammen die Delphine, etwas weiter entfernt, sah man immer mal wieder eine Walflosse oder die Rücken von zwei nebeneinander schwimmenden Walen. Vor allem das „pusten“ der Wale zeigte sich als Wasserfontaine immer wieder am Horizont. Wale und Delphine im wilden Atlantik – und wir mittendrin! Ein unbeschreibliches Gefühl und der absolute Wahnsinn! Der Kapitän gab sich auch die beste Mühe und änderte auch mal den Standort, meist begleitet mit Delphinen so dass wir immer einen guten Blick hatten. Seefest muss man auf dieser Tour aber schon sein, denn der wilde Atlantik macht sich wirklich seinen Namen – das hat ordentlich geschaukelt.

Nach ca. 1,5 Stunden sind wir dann wieder Richtung Festland geschippert. Da es eher selten ist, so viele Wale und Delphine auf einmal zu sehen, war leider die Zeit nicht mehr da, um an den Platz der Papageientaucher und Seehunde anzufahren. Das war nach diesem Glück und wahnsinnigen Erlebnis aber auch völlig Ok. Dann sollten wir kurz vor dem Anleger Schwimmwesten anziehen….. Zuerst etwas irritiert folgten wir den Anweisungen. Da gerade Ebbe war, konnte das Boot nicht direkt anlegen, also wurden wir mit einem kleinen Schlauchboot, deshalb also die Schwimmwesten, zum Ufer gebracht. Das war ja auch noch einmal ein kleines Highlight zum Ende der irren Tour.

Julian und Juliana warteten schon auf uns und nahmen uns in Empfang. Von Ventry sind wir nach Dingle um dort noch etwas zu essen. Nach einem kleinen Bummel durch die Stadt und letzen Souvenir kaufen, sind wir in den Dingle Pup um noch einmal richtig irisch zu essen. Neben dem Sheppards Pie (Julian) und den Fischerman’s Pie (ich) gab es noch Beef in einer Guinnes – Sauce (Juliana) und eine typischen Burger (Basti). Gut gesättigt fuhren wir gegen 20:00 Uhr zum Cottage. Hier hieß es nun leider allemann Koffer packen und sauber machen – sowie das Sofa zurück an seinem ursprünglichen Platz. Kurz nach elf hatten wir alles erledigt: Strom und Heizung war abgelesen, Koffer und der letze Müll im Auto: Auf Wiedersehen Cottage – Dublin Airport wir kommen.

Die erste Strecke bin ich gefahren und nach einer kurzen Pause und Müllentsorgung ist Julian die zweite Strecke bis zum Airport gefahren. Nach dem Volltanken des Autos haben wir diesen bestimmt auf dem richtigen Parkplatz abgestellt (?) und haben gleich – inzwischen war es ca 4:00 Uhr – im Terminal 1 unsere Koffer abgegeben. Nachdem wir dann ein nettes Plätzchen auf dem Flughafen gefunden hatten, wurden unsere letzten Guinnes und Cider – Reste vernichtet. Etwas angetüddelt und alle mit rotem Kopf ging es dann in unseren grünen Irland Jacken durch die Sicherheitskontrolle. Fast pünktlich sind wir dann gegen 6:00 Uhr richtig Frankfurt abgeflogen.

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